"Der Einstieg ist geschafft." Mit diesen Worte kommentierte der SPD_Parlamentsgeschäftsführer Thomas Oppermann den Beschluss des Haushaltsausschusses Donnerstagnacht, die Händel-Festspiele in Göttingen und Halle mit einem eigenen Titel in Höhe von 110.000 Euro in den Bundeshaushalt 2010 aufzunehmen. Weitere 90.000 Euro werden aus anderen Titeln erbracht, so dass die Händel-Festspiele in Göttingen und Halle in 2010 jeweils mit 100.000 Euro rechnen können.
Seit dem Wegfall der Zonenrandförderung Anfang der 1990er Jahre hatte der Bund die Händel-Festspiele nicht mehr gefördert. Bayreuth wurde dagegen stets großzügig mit Bundesmitteln bedacht. "Jetzt müssen wir diese Position beim Bund Schritt für Schritt ausbauen", sagte Oppermann. Sein Ziel ist es, dass die Förderung des Bundes bis 2013 auf 400.000 Euro ansteigt. Oppermann ist zuversichtlich, dass das gelingt.
Er lobte die politische Achse mit Halle, insbesondere das Zusammenspiel mit der Staatssekretärin im Auswärtigen Amt, Frau Cornelia Pieper, die im Hintergrund voll mitgezogen habe. Torsten Wolfgramm habe den FDP Haushälter Jürgen Koppelin bearbeitet. Wichtig sei auch gewesen, dass die Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (Göttingen) und Dagmar Szabados (Halle) sich eingeschaltet hätten. Die Abgeordneten Hartwig Fischer und Lutz Knopek waren ebenfalls informiert. Oppermann: "Wenn alle an einem Strang ziehen, kann man etwas für die Kultur in Göttingen erreichen."
PDF öffnen / downloaden